Unsere Geschichte

Gründerin, Das Packhaus & Paradocks
Stadtsoziologin und Humangeographin. MSc Soziologie an der Universität Amsterdam, Architektur & Raumplanung an der TU Wien. Ehemaliges Mitglied von bauchplan ).(, einem interdisziplinären Landschaftsarchitektur-Kollektiv. Gewinnerin des City Hype Award und Vienna Design Week Award.
„Zwischennutzung bedeutet nicht, leere Räume zu füllen. Es geht darum, Möglichkeiten zu schaffen, die sonst nicht existieren würden.“
Das Packhaus befindet sich in einem Bürogebäude aus den 1970ern, das früher das Bundesrechenzentrum war. Nachdem die Regierung auszog, stand es acht Jahre leer. Dann klopfte Margot an die Tür.
Paradocks wendet sich an den Eigentümer (Conwert) und fragt nach zwei Stockwerken. Die Antwort: „Alles oder nichts.“ Margot nimmt das ganze Gebäude – 2.300 m² auf sieben Etagen.
Ein offener Aufruf für Mieter. Dreimal mehr Bewerbungen als verfügbare Flächen. Die Auswahl richtet sich nicht danach, wer am meisten zahlt – sondern wer passt. IT neben Mode. Design neben Sozialunternehmen.
4.500 m² an zwei Standorten. 500+ Mitglieder. 98% Auslastung. Was als Zweijahres-Experiment gedacht war, ist heute einer der am längsten bestehenden Coworking Spaces Wiens.
Die meisten Coworking Spaces fragen: „Was kannst du zahlen?“ Wir fragen: „Was baust du auf?“
Der Name sagt alles. Paradocks existiert wegen eines Paradoxons – leere Gebäude in einer Stadt, in der Menschen keinen Raum finden. Unsere Aufgabe ist es, Ideen an Räume anzudocken. Kollisionen zwischen Menschen zu schaffen, die sich normalerweise nicht begegnen würden. Ein IT-Startup neben einem Filmstudio. Eine UX-Researcherin neben einem Spieleentwickler.
Das ist kein Zufall. Es ist kuratiert. Wir glauben, die besten Ideen entstehen aus unerwarteten Kombinationen.
Das Erdgeschoss ist für alle offen – ein Café, eine Fahrradwerkstatt, Yogakurse. Man kann von der Straße reinschauen. Das ist Absicht. Wir sind kein geschlossener Club. Wir sind Teil des Viertels.
4,500
Quadratmeter
500+
Mitglieder
98%
Auslastung
10+
Jahre aktiv
Zwischennutzung war einmal eine Randidee. Heute ist sie Teil von Wiens städtebaulichem Vokabular – auch dank dem, was wir hier bewiesen haben. Gebäude müssen nicht leer stehen. Communitys müssen nicht auf perfekte Bedingungen warten.
Wir sind immer noch da. Immer noch zu 98% voll. Veranstalten immer noch 80+ Events im Jahr. Glauben immer noch, dass der beste Arbeitsplatz einer ist, an dem man nie weiß, wen man an der Kaffeemaschine trifft.